Addel erklärt den Sattel als geologische BesonderheitHornburger Sattel |
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Vorträge zur geologischen Begrifflichkeit wurden zahlreich uninteressiert entgegengenommen. Sicherlich hat der Aufgabenlose das übersehen und wollte tatsächlich den Sattel und dessen Bedeutung für den Menschen näher betrachtet wissen. Der Fahrradsattel als Folge geologischer ProzesseAnlass für die Zweirad-Erfindung dürfte der „Schneesommer“ infolge des
Tambora-Vulkanausbruches, der 1816/17 zu Hungersnot und Pferdesterben
führte, gewesen sein. Das Zweiradprinzip angestoßen durch Pferdenot 1817 „Draisine“ Karl Friedrich Drais von Sauerbronn,
Damit war die grundlegende Erfindung gemacht, durch Verringerung der
Räderzahl den Fahrwiderstand zu vermindern und durch Ausnutzung der
Kreiselkräfte der Räder das Zweirad im Gleichgewicht zu halten. Wichtige Jahreszahlen zum Rad um 3500 v.Chr. Vermutlich Erfindung des Rades im Vorderen Orient
MuskelkraftDiese Sonderstellung verdankt das Gefährt seinem einmalig hohen Wirkungsgrad. Die erforderliche Bewegungsenergie ist relativ zur Masse bei keiner Fortbewegungsart so niedrig wie beim Fahrrad. Der Gesamtwirkungsgrad eines Fahrrades beträgt je nach Pflegezustand, Fahrweise und verwendeter Technik unter 70 bis über 90 Prozent. Das falsche SitzenBei allem Erfolg des Fahrrades konnte das Problem des Sitzens nicht zufriedenstellend gelöst werden. Das Balancieren erfordert eine Sattelform die in den sensiblen Beckenbereich des Mannes einschneidet. So sitzen... oder doch so?
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Die Sitzposition auf einem Querbalken ist bekannt schon
der Affe pflegte so die Langeweile zu überbrücken. Die Anatomie des
menschlichen Körpers entspricht nicht den heute gängigen Sattelmodellen.
Das falsche Sitzen führt im Alltag zu gesundheitlichen Schäden.
Wer in unserer Radelgemeinschaft darunter zu leiden hat, wissen wir nicht.
Hinlängliche Beweise treten aber zu Tage. Potenzstörungen, Hämorrhoiden
waren vor dem Radfahren nicht Thema.
Das Fahrrad ist eine hervorragende und effiziente Maschine. Besser als
andere Fortbewegungsmittel des Menschen bringt das Fahrrad die Energie in
Bewegung und speichert diese. Doch die größten Lasten werden an der
schwächsten und sensibelsten Körperregion ausgetragen. Denn man sitzt
falsch in der Angst um Kräfte von Kurvenfahrten.
Das Perineum oder der Damm ist die Region zwischen
After und den äußeren Geschlechtsorganen. Beim Mann ist dies die
Region zwischen Anus und Skrotum (Hodensack). Neben der bedeckenden Haut, die reichlich sensibel innerviert ist, besteht das Perineum hauptsächlich aus Muskeln, die zur Beckenbodenmuskulatur gehören. Das Perineum gilt bei beiden Geschlechtern als erogene Zone. Die Innervation erfolgt über äste des Nervus pudendus. Beim Mann kann eine Erektion durch Druck auf das Perineum verstärkt werden. Bei Berührung kommt es zu einem reflektorischen Zusammenziehen des äußeren Afterschließmuskels (Musculus sphincter ani externus), dem sogenannten Perinealreflex. |
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Viele Menschen leiden beim Fahrrad fahren unter
schmerzhaften Druckstellen oder sogar Taubheitsgefühl in den
Genitalbereichen, verursacht durch den Sattel. Schuld daran ist häufig die
Sattelspitze.
Neu entwickelte Fahrradsitze (Marke Rideball oder Flash)
meiden die Genitalbereiche und verlagern die Belastung auf die äußeren
Beckenbereiche.
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Durch das Sitzen auf dem Sattel werden Nerven und
Blutgefäße in der Dammregion abgedrückt. Mediziner raten zu runden Sätteln
ohne den üblichen vorspringenden vorderen Teil („Nase“), diese haben
jedoch nie größere Verbreitung gefunden, da man keinen Seitenhalt hat und
die Kontrolle über das Fahrrad bei Kurvenfahrt verliert.
Das Körpergewicht verteilt sich hier zu 80% auf die Sitzknochen und nur zu
20% auf den Dammbereich.
Tourenrad und sattelGelegenheitsradler lieben gute Federung Empfehlung: |
Rennrad/Reiseradsportliche Position, Handgelenke Empfehlung: |